Türen auf für die Maus! – Spannende Verbindungen

++++ Die Veranstaltung ist ausgebucht ++++

Für dich öffnen wir die Türen unserer Astronomischen Station. Gemeinsam mit uns kannst du unser Sternenteleskop zum Himmel richten und einen Blick zur Sonne wagen. Später im Planetarium unternehmen wir eine Reise zu den Sternen und zeigen dir, welche Sternbilder und Planeten du abends im Herbst entdecken kannst. Vielleicht sehen wir sogar ein paar Sternschnuppen! Zum Schluss schauen wir uns unser Sonnensystem mit ein paar lustigen Mitmachaktionen etwas genauer an.

Die Maus im Planetarium

Datum: Do, 03. Oktober 2022

Altersempfehlung: ab 4 Jahren

Veranstaltungsbeginn: je 14:00 Uhr, 15:00 Uhr, 16:00 Uhr und 17:00 Uhr
Bitte melden Sie Ihre Kinder und sich für die gewünschte Zeit an: kontakt@planetarium-kanena.de.

Kosten: Die Veranstaltung ist kostenlos.

Ort: Astronomische Station „Johannes Kepler“
Kanena e.V.
Schkeuditzer Str. 4b
06116 Halle (Saale)

Anfahrt:

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Belegte Plätze:

Item Percent
14Uhr 103%
15Uhr 100%
16Uhr 140%
17Uhr 113%

Tag des offenen Denkmals® 2022

Denkmäler spielen in unserer Kultur ein wichtige Rolle. Doch Denkmäler wollen nicht nur erhalten sondern auch entdeckt werden. Dazu laden wir sie am 11. September 2022 ab 14 Uhr herzlich ein.

Kanena - Tag des offenen Denkmals
Kanena – Tag des offenen Denkmals

Gehen Sie mit uns auf einen Streifzug durch die Geschichte der Astronomischen Station und entdecken Sie zahlreiche bauliche und kulturelle Besonderen unseres Planetariums und der Karl-Kockel-Sternwarte.

Erleben Sie im historischen Kuppelsaal den Anblick des nächtlichen Sternenhimmels und lassen Sie Ihren Blick über unsere Heimatgalaxie – die Milchstraße – schweifen. Entdecken Sie mit uns die Sternbilder und Planeten des Sommer- und Herbsthimmels.

Datum: So, 11. September 2022

Uhrzeit: 14:00 – 19:30 Uhr, stündlicher Vortrag zum Sternenhimmel im Herbst

Ort:Astronomische Station
Johannes Kepler Kanena e.V.
Schkeuditzer Str. 4b
06116 Halle (Saale)

Kosten: Die Veranstaltung ist kostenlos.

Anmeldung: Für die Teilnahme an der Veranstaltung wird um Anmeldung gebeten. Bitte nutzen Sie hierfür folgende Mail-Adresse: kontakt@planetarium-kanena.de.

Anfahrt:

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Stadtteilfest Kanena 2022

Zum zweiten Mal laden wir euch zum Stadtteilfest in Halle Kanena ein. Mit dabei sind das Unternehmen Räubersachen mit dem sehr begehrten Flohmarkt, das Planetarium zum Entdecken des Universums und der Kinderbauernhof mit Gartenküche und vielen Mitmachangeboten.

Stadtteilfest Kanena 2022 Poster

Planetarium Kanena: Reise durchs Universum, Mitmach-Experimente
Räubersachen: Flohmarkt, kulinarische Köstlichkeiten
Kinderbauernhof Kanena: Gartenküsche, Mitmachangebote

Datum: Sa, 10. September 2022

Uhrzeit: 11:00 – 17:00 Uhr

Stationen: Astronomische Station
Johannes Kepler Kanena e.V.
Schkeuditzer Str. 4b
06116 Halle (Saale)

Kinderbauernhof Kanena
Am Gutsweg 12
06116 Halle

Räubersachen GmbH
Zur Sternwarte 1
06116 Halle/Saale

Kosten: Die Veranstaltung ist kostenlos.

Anfahrt:
Die Parkmöglichkeiten in Kanena sind begrenzt. Bitte nutzen Sie wenn möglich öffentliche Verkehrsmittel, Fahrgemeinschaften oder Ihr Fahrrad. Parkmöglichkeiten gibt es im Bereich der HALLE MESSE GmbH: Messestraße 10, 06116 Halle (Saale).


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60 Jahre Sternwarte Kanena

Im Jahr 1962 öffnete die Schulsternwarte in Kanena erstmals ihre Türen zum Himmel.
Dieses Jahr begehen wir ihr 60-jähriges Jubiläum und laden recht herzlich zur feierlichen Taufe.

Programm
14:30 Uhr – Feierliche Taufe
ab 15:00 Uhr – Öffentliche Beobachtung und Mitmach-Angebote

Wir freuen uns auf euren Besuch!

Datum: So, 28. August 2022

Uhrzeit: 14 Uhr – 17 Uhr

Kosten: Die Veranstaltung ist kostenlos.

Ort: Astronomische Station
Johannes Kepler Kanena e.V.
Schkeuditzer Str. 4b
06116 Halle (Saale)

Anfahrt:

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Aus dem Museum direkt ins Ohr: Endlich wieder „Museumslauschen“

Der Podcast des Museumsverbands Sachsen-Anhalt geht in die zweite Staffel!

Museen erkunden mit dem Format Podcast – das scheint auf den ersten Blick ein Gegensatz zu sein. Die neue Staffel von „Museumslauschen“, dem Podcast des Museumsverbands Sachsen-Anhalt, beweist das Gegenteil. In sechs neuen Folgen können Zuhörerinnen und Zuhörer ab dem 24.08.2022 erfahren, was es im Museum zu hören gibt: Töne und Geräusche, Schlüssel und Türen, Stimmen und Gesänge. Der Vorsitzende des Museumsverbandes, Ulf Dräger, ist auch ein wenig überrascht: „Ich war schon in vielen Museen, aber wirklich gelauscht habe ich noch nicht. Umso interessanter sind daher unsere neuen Podcast-Folgen.“

Das Format Podcast ist ideal, um ein Museum einmal ganz anders zu erfahren – nicht über das Auge, sondern über das Ohr. Das regt die Phantasie an: Wie könnte die Dampfmaschine aus dem Mansfeld-Museum Hettstedt aussehen, die man da so lautstark hört? Und was würde man wohl sehen, blickte man durch das surrende Teleskop im Planetarium Kanena in den Himmel?

Wann haben Hörerinnen und Hörer alltägliche Geräusche wie Regen auf dem Dach oder klimpernde Schlüssel das letzte Mal bewusst wahrgenommen und welche Geschichten verbergen sich im Freilichtmuseum Diesdorf und der Burg Falkenstein dahinter? Manchmal erschließt sich über das Hören ein Ausstellungsstück auch erst mit seiner ganzen Kraft – wie die Merseburger Zaubersprüche oder eine Originalaufnahme Otto von Bismarcks. Das eröffnet ganz neue Perspektiven und Bezüge zum Museumsort oder Sammlungsgegenstand und die Neugierde wecken, sich das Ganze vor Ort anzuschauen.

„#Museumslauschen 2.0“ ist gefördert vom Land Sachsen-Anhalt und ab dem 24.08.2022 auf Podigee und allen gängigen Streamingplattformen wie Spotify, Deaser und ApplePodcasts abrufbar. Den Link finden Sie außerdem auf der Homepage des Museumsverbands Sachsen-Anhalt (www.mv-sachsen-anhalt.de).

Die Reihenfolge der Podcasts

24. August 2022: Magie der Sprache: Die Merseburger Zaubersprüche
Die „Merseburger Zaubersprüche“ genannten Beschwörungsformeln sind ein einmaliges Zeugnis althochdeutscher Sprache. Verfasst im 10. Jahrhundert, sind sie faszinierendes Zeugnis uralter Kultur und unschätzbarer Forschungsgegenstand. Lauschen Sie, wie die Worte klingen und welcher Bedeutung ihnen innewohnt.

27. August 2022: Von Treppenknarzen bis Kemenatengeflüster: Wie klingt eine Burg?
Die Grundfesten der Burg Falkenstein im Harz stehen seit dem 12. Jahrhundert. Kein Wunder also, dass sich das Leben und damit die Geräusche in den Gemäuern immer wieder veränderten. Was das über Alltag der Menschen erzählt, erfahren Sie in dieser Folge von „Museumslauschen“.

30. August 2022: Der Reichskanzler auf der Walze: Zu Besuch im Bismarck-Museum Schönhausen
Otto von Bismarck ist bis in die heutige Zeit ein Begriff. Zahlreiche überlieferte Portraits, Fotografien und Handschriften zeichnen uns ein facettenreiches Bild von diesem bedeutenden deutschen Politiker. Einzigartig hingegen ist die Tonaufnahme, die auf einer Wachswalze erhalten und in Schönhausen zu hören ist. Lauschen Sie der Stimme des ehemaligen Reichskanzlers und hören Sie, was es damit auf sich hat.

2. September 2022: Landleben im Ohr: Unterwegs im Freilichtmuseum Diesdorf
Wie klingt ein Dorf? Diese Frage ist umso spannender zu beantworten, wenn es sich um Geräusche und Töne handelt, die uns heute nicht mehr so vertraut sind wie den Menschen vergangener Jahrzehnte. Lauschen Sie Klängen und Erläuterungen aus dem Freilichtmuseum Diesdorf.

5. September 2022: Von Steinen und Dampf: Industriegeschichte im Mansfelder Land
Vieles, was uns heute selbstverständlich erscheint, wäre ohne sie nicht möglich gewesen: die Dampfmaschine. Ihre Erfindung ersetzte nach und nach Muskel- durch Dampfkraft und trug zur dramatischen Veränderung früherer Gesellschaften bei. Aber wie klingt so eine Dampfmaschine aus dem 18. Jahrhundert?

8. September 2022: Dem Himmel ganz nah: Ein Besuch im Planetarium Kanena
Was surrt denn da? Durch das Schulplanetarium Kanena, dem ersten seiner Art in der DDR, führen Keks und Angel. Sie erklären den Unterschied zwischen Planetarium und Sternwarte und warum man den Sternenhimmel heute besser im Planetarium sehen kann als unter freiem Himmel.

Vorverkauf für Museumsnacht in Halle und Leipzig gestartet

Am heutigen 11. April ist der Vorverkauf für die Museumsnacht am 7. Mai gestartet, zu der die Städte Halle (Saale) und Leipzig nach zwei Jahren Corona-Zwangspause gemeinsam mit 80 Museen und Sammlungen einladen. Und auch das Planetarium Kanena ist mit dabei!

Insgesamt sind mehr als 300 Veranstaltungen geplant. Tickets können nur über die Webseite www.museumsnacht-halle-leipzig.de und an ausgewiesenen Vorverkaufsstellen in beiden Städten erworben werden.

Die Eintrittskarten werden in zwei Kontingenten erhältlich sein. Das erste steht bis Ende April zur Verfügung. Abhängig von der Pandemielage werden dann weitere Tickets zum Verkauf freigeschaltet. Wichtig: In den teilnehmenden Museen wird es zur Museumsnacht keine Abendkasse geben. Kurzentschlossene Besucherinnen und Besucher haben aber die Möglichkeit, bis 24 Uhr online ein Ticket zu erwerben.

Museumsnacht Halle Leipzig 2022

Der Preis beträgt 10 Euro, ermäßigt 8 Euro bzw. 5 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre ist der Eintritt frei. Sie müssen sich aber dennoch über die Webseite oder die Vorverkaufsstellen ein kostenloses Ticket besorgen, um einerseits das Kartenkontingent einhalten und andererseits das Angebot des kostenfreien ÖPNV nutzen zu können.

Auch in diesem Jahr verbinden Sonderlinien für alle Ticketinhaber gratis die Museen in Halle und in Leipzig. Außerdem gelten die Eintrittskarten (einschließlich der Kinder und Jugendtickets) von 16 Uhr bis 3 Uhr am Folgetag als Fahrkarte für die öffentlichen Nahverkehrsmittel in und den S-Bahnverkehr zwischen Halle und Leipzig.

Faltpläne mit den Sonderlinien und einem Überblick der teilnehmenden Einrichtungen sind in allen teilnehmenden Museen, den Tourist-Informationen und an vielen weiteren Orten erhältlich. Von 18 bis 24 Uhr werden zahlreiche Sonderausstellungen, Führungen, Konzerte, Performances, Filme und vieles mehr präsentiert. Viele Einrichtungen bieten ein spezielles Programm für Kinder und Jugendliche an.

Um die erwarteten Besucherströme räumlich und zeitlich zu verteilen, wird es auf der Webseite www.museumsnacht-halle-leipzig.de eine Übersicht der Auslastung der Einrichtungen in Echtzeit geben. Daran können sich die Gäste der Museumsnacht bei der Auswahl ihrer Ziele für den Abend orientieren.

Alle Informationen zum Ticketverkauf, zum Programm und zur Orientierung sind ab heute unter www.museumsnacht-halle-leipzig.de zu finden.

Der Sternenhimmel im April

Unsere Sternkarte zeigt den gestirnten Himmel für 23 Uhr Sommerzeit. Dann wird der Sternenhimmel von den Frühlingssternbildern beherrscht. Genau in Südrichtung findet man jetzt das Sternbild Löwe, dessen Figur in der Tat an eine liegende Raubkatze erinnert. In südöstlicher Richtung sorgen zwei Lichter für Aufmerksamkeit: Spica, Hauptstern der Jungfrau, und höher am Himmel der orange Arktur im Sternbild Bootes. Arktur, Spica und Regulus spannen das sogenannte Frühlingsdreieck auf.

Der Große Wagen (ein Teil des Sternbildes Großer Bär) ist jetzt senkrecht über unseren Köpfen zu finden. Zwischen ihm und dem Löwen haben nur die unscheinbaren Sternbilder Kleiner Löwe, Jagdhunde und das Haar der Berenike ihren Platz. Ähnlich verhält es sich mit dem Gebiet zwischen Löwe und Horizont: Hier schlängelt sich die lichtschwache Wasserschlange, der Sextant tritt kaum hervor, meist kann man nur Becher und Rabe aufgrund der prägnanten Formen erkennen.

VdS-Sternkarte April 2022
Sternkarte – April 2022 (VdS)

Die Planeten im April 2022

Merkur schwingt sich Ende April zu seiner besten Abendsichtbarkeit des Jahres auf. Ab der Monatsmitte kann man ihn gegen 21 Uhr MESZ aufsuchen, um den 23.4. bieten sich in der Zeit um 21:30 Uhr die besten Sichtbarkeitsbedingungen. Erfahrene Beobachter können Merkur bis Anfang Mai am Abendhimmel verfolgen.

Venus ist auch im April der hellste Planet am östlichen Morgenhimmel, aber nicht der einzige. Rechts von ihr stehen Mars und Saturn, der Abstand zur Venus nimmt im Laufe des Monats deutlich zu. Ende April/Anfang Mai wird Venus nah an Jupiter vorbeiziehen.

Mars wird am Morgenhimmel zunehmend besser sichtbar. Am 5.4. läuft er knapp unterhalb von Saturn vorbei und am 25./26.4. steht der Mond unter den beiden Planeten.

Jupiter entfernt sich am Himmel wieder deutlich von der Sonne, der Riesenplanet taucht auch über dem östlichen Morgenhorizont auf. Am 30.4. treffen Jupiter und Venus in nur 15 Bogenminuten (eine halbe Vollmondbreite) Abstand aufeinander.

Saturn führt die morgendliche Planetenparade an. Am 5.4. steht Mars nur 19 Bogenminuten von Saturn entfernt.

Uranus ist nur in den ersten Apriltagen noch am Abendhimmel aufzufinden. Am 3.4. steht die schmale Sichel des zunehmenden Mondes in knapp einem Grad Abstand unterhalb von Uranus.

Neptun stand Mitte März zusammen mit der Sonne am Taghimmel und taucht im April nachts noch nicht wieder auf.

(Quelle: Vereinigung der Sternfreunde e.V.: sternfreunde.de)

Der Sternenhimmel im März

Der Sternenhimmel im März bildet den Übergang von den Winter- zu den Frühlingssternbildern. Abends kann man sich noch an den funkelnden Sternen von Orion, Großer Hund, Kleiner Hund, Zwillinge, Fuhrmann und Stier erfreuen. Um Mitternacht haben sie dann den Frühlingssternbildern rund um den Löwen Platz gemacht. Zwischen den Zwillingen und dem Löwen fällt das Tierkreissternbild Krebs kaum auf. Bei klarem Himmel und fernab störender Lichter wird man mitten im Krebs einen Nebelfleck entdecken: den offenen Sternhaufen Praesepe, die Krippe. Steil über uns findet man jetzt den Großen Bären, dessen sieben hellste Sterne die bekannte Figur des Großen Wagens bilden.

In Südostrichtung erhebt sich Spica im Sternbild Jungfrau über den Horizont. Weiter nordöstlich funkelt der orange Arktur im Sternbild Bootes. Über dem Südhorizont schlängelt sich jetzt der vordere Teil des ausgedehnten Sternbilds Wasserschlange; bei nicht so klarem Himmel wird man allenfalls ihren hellsten Stern Alphard sehen können – sein Name bedeutet nicht ganz zufällig „der Einsame“. Das kleine Sternbild Rabe hat sich gerade über den Horizont geschoben. Obwohl es nur aus schwächeren Sternen besteht, ist es aufgrund seiner kompakten Figur gut zu erkennen.

VdS-Sternkarte März 2022
Sternkarte – März 2022 (VdS)

Die Planeten im März 2022

Merkur ist im März nicht am dunklen Firmament zu sehen.

Venus bleibt weiterhin Morgenstern. Sie erreicht am 20.3. ihren größten Winkelabstand von der Sonne und erscheint im Teleskop wie ein kleiner Halbmond.

Mars befindet sich den ganzen März ein wenig unterhalb von Venus, der rote Planet ist aber deutlich lichtschwächer.

Jupiter erlangt am 5.3. seine Konjunktion mit der Sonne, steht somit mit ihr am Taghimmel.

Saturn zeigt sich Ende März wieder am Morgenhimmel und ist dann nicht weit von Venus und Mars entfernt, die ihn Ende März/Anfang April überholen. Am 28. März ergibt sich zusammen mit der schmalen Sichel des abnehmenden Mondes ein himmlisches Quartett, allerdings steht der Mond noch tiefer als die Planeten.

Uranus zieht weiterhin im Widder seine Bahn, ist abends aber nur noch für wenige Stunden zu sehen.

Neptun nimmt am 13.3. seine Konjunktionsstellung mit der Sonne ein, der ferne Planet bleibt unbeobachtbar.

(Quelle: Vereinigung der Sternfreunde e.V.: sternfreunde.de)

Teleskop-Workshop

Besitzen Sie ein Teleskop und wissen nicht, wie es funktioniert? Klappert das Stativ? Funktioniert die Montierung nicht? Ist das Bild unscharf? Oder gibt es andere Probleme? Bringen Sie Ihr Teleskop mit und wir schauen gemeinsam, ob wir Ihnen helfen können.

Oder überlegen Sie, ob sich der Kauf eines Teleskops für Sie lohnt? Im Planetarium haben wir einige Teleksop, die wir gern gemeinsam mit Ihnen nutzen können.

Wir erklären Ihnen die grundlegende Funktionsweise und Handhabung von Teleskopen, geben einen Überblick über verschiedene Teleskoptypen und verraten Ihnen noch einige Beobachtungstipps.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

(Anmeldung erforderlich)

Uhrzeit: 19 Uhr

Altersempfehlung: ab 16 Jahren

Kosten: Die Veranstaltung ist kostenlos.

Anmeldung: Für die Teilnahme an Veranstaltungen im Planetarium Kanena ist derzeit eine Anmeldung erforderlich. Bitte nutzen Sie hierfür folgende Mail-Adresse:
kontakt@planetarium-kanena.de.
2-G-Regel: Besucher brauchen einen Bescheid über Genesung bzw. Impfung. Bitte denken Sie an Ihre Mund-Nasen-Bedenkung, füllen Sie den am Planetarium bereit liegenden Teilnahmebogen zur Veranstaltung aus und beachten Sie die örtlichen Hygienebestimmungen!

Termine: Wir treffen ins in der Regel jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat zu unserem Astrotreff, um astronomisch Themen zu sprechen.

Ort: Astronomische Station
Johannes Kepler Kanena e.V.
Schkeuditzer Str. 4b
06116 Halle (Saale)

Anfahrt:

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Der Sternenhimmel im Februar

In den Abendstunden des Februar funkelt der Sternenhimmel ordentlich: Die Wintersternbilder rund um den Himmelsjäger Orion sind berühmt für ihre hellen Sterne. Um 22 Uhr (diesen Anblick zeigt die Sternkarte) sind diese Sternbilder bereits über den Meridian gezogen. Unter dem Orion flackert mit Sirius im Großen Hund der hellste Stern des gesamten Himmels. Über dem Orion findet man rechts den Stier mit seinem Hauptstern Aldebaran, noch höher am Himmel den Fuhrmann mit der gelblichen Capella und links oberhalb des Orion die Zwillinge mit den beiden hellen Sternen Castor und Pollux. Unterhalb der Zwillinge leuchtet mit Prokyon der hellste Stern im Kleinen Hund.

Am Osthimmel machen bereits die Frühlingssternbilder auf sich aufmerksam. Der Löwe mit seinem Hauptstern Regulus ist schon vollständig aufgegangen. Unter ihm leuchtet ein einsamer Stern: Alphard in der Wasserschlange. Die Jungfrau geht erst nach Mitternacht vollständig auf.

VdS-Sternkarte Februar 2022
Sternkarte – Februar 2022 (VdS)

Die Planeten im Februar 2022

Merkur war Anfang Januar am Abendhimmel zu sehen, dreht nun seine Runde um die Sonne und taucht ab Mitte Februar tief am morgendlichen Südosthimmel auf – sichtbar aber nur von Gegenden südlich 48 Grad nördlicher Breite.

Venus strahlt als Morgenstern über dem südöstlichen Horizont, bereits am 12.2. leuchtet sie mit größter Helligkeit. Im Fernglas oder Fernrohr kann man ihre Sichelgestalt erkennen.

Mars wandert durch den Schützen, der rote Planet ist am Morgenhimmel zu sehen. Über ihm leuchtet die deutlich hellere Venus.

Jupiter versinkt nun zunehmend in der Abenddämmerung und wird zur Monatsmitte unsichtbar.

Saturn zieht zusammen mit der Sonne über den Himmel und ist somit nachts nicht zu sehen.

Uranus im Widder geht jetzt vor Mitternacht unter, kann in der ersten Nachthälfte aber noch beobachtet werden. Am 7.2. zieht der zunehmende Halbmond an Uranus vorbei.

Neptun beendet seine Beobachtungsperiode, er verabschiedet sich am Abendhimmel.

(Quelle: Vereinigung der Sternfreunde e.V.: sternfreunde.de)