Am 3. Oktober öffnen wir für dich die Tür zu unserem ganz besonderen Schatz: unserer Astronomischen Station. Gemeinsam mit uns kannst du unser Sternenteleskop zum Himmel richten und einen Blick zur Sonne wagen. Später im Planetarium unternehmen wir eine Reise zu den Sternen und zeigen dir, welche Sternbilder und Planeten du abends im Herbst entdecken kannst. Vielleicht sehen wir sogar ein paar Sternschnuppen! Und wie immer schauen wir uns unser Sonnensystem mit ein paar spannenden Mitmachaktionen etwa genauer an. (Anmeldung erforderlich!)
Datum: Di, 03. Oktober 2023
Altersempfehlung: ab 4 Jahren
Veranstaltungsbeginn: je 14:00 Uhr, 15:00 Uhr, 16:00 Uhr und 17:00 Uhr
Bitte melden Sie Ihre Kinder und sich für die gewünschte Zeit an: kontakt@planetarium-kanena.de.
Kosten: Die Veranstaltung ist kostenlos.
Ort: Astronomische Station „Johannes Kepler“
Kanena e.V.
Schkeuditzer Str. 4b
06116 Halle (Saale)
Museen spielen in unserer Kultur und Bildungslandschaft eine wichtige Rolle. Im historischen Planetarium Kanena können Sie dem Sternenhimmel ein Stück näher kommen und die Geschichte der halleschen Astronomie wieder zu Leben erwecken. Dazu laden wir Sie am 21. Mai 2023 ab 14 Uhr herzlich ein.
„Bereits über 1.400 Museen bieten an diesem Sonntag mit mehr als 3.500 Aktionen ein vielfältiges Programm und schaffen mit spannenden Führungen, kreativen Workshops und exklusiven Einblicken einen ganz besonderen Zugang für die Besucher:innen. Ob allein oder mit Freunden, zum ersten Mal oder als langjährige Museumskenner:in, interessiert an Kunst oder doch eher Naturmensch, der Museumstag bietet für alle das passende Programm.“
Programm
Von 14 bis 19 Uhr erwartet Sie ein Programm mit der Sonderausstellung „Den Kosmos im Blick“ von historischen Beobachtungsinstrumenten, Sternenführungen im Planetarium sowie offener Karl-Kockel-Sternwarte. Lassen Sie sich auf eine Reise durch Zeit mitnehmen und entdecken Sie mit uns den Ursprung der Planetarien von Halle und vieler weiterer Planetarien in Ostdeutschland. Das Planetarium im Wandel der Zeit
Besonderes Highlight: Unsere Sammlung historischer Teleskope der Firma Zeiss steht für Sie zum Ansehen und Durchschauen bereit. Den Kosmos im Blick – Sonderausstellung astronomischer Instrumente des Unternehmens Carl Zeiss
Im Planetarium werfen wir einen Blick auf den künstlichen Sternenhimmel und erfahren, welche Sterne wir im Frühling entdecken können. Erleben Sie, wie die mythologischen Sternbilder in kurzweiligen Geschichten zum Leben erwachen.
Internationale Museumstag
Bereits zum 46. Mal findet 2023 der Internationale Museumstag statt. Ausgerufen wird er vom Internationalen Museumsrat ICOM. In Deutschland wird er am zweiten oder dritten Sonntag im Mai durchgeführt. Weltweit ist der Tag auf den 18. Mai eines jeden Jahres festgelegt. Der Aktionstag steht 2023 unter der Schirmherrschaft des Bundesratspräsidenten Dr. Peter Tschentscher.
Alle teilnehmenden Museen sowie das vielfältige Programm an diesem Tag stehen auf der bundesweiten Plattform unter www.museumstag.de zur Verfügung.
Datum: So, 21. Mai 2023
Uhrzeit: 14 – 19 Uhr, stündlicher Vortrag zum Sternenhimmel im Frühling
Ort: Planetarium Kanena
Schkeuditzer Str. 4b
06116 Halle (Saale)
Kosten: Die Veranstaltung ist kostenlos.
Anmeldung: Für die Teilnahme an der Veranstaltung wird eine Anmeldung empfohlen. Bitte nutzen Sie hierfür folgende Mail-Adresse: kontakt@planetarium-kanena.de.
Am 13. Juni 2023 findet der diesjährige „Tag der kleinen Forscher“ unter dem Motto „Abenteuer Weltall – komm mit!“ statt. Und das Planetarium Kanena ist mit dabei! (Anmeldung erforderlich)
Mit Keks in den Kosmos!
Was sind Sterne? Auf welchem Planeten regnet es Diamanten? Wie weit entfernt ist unsere Nachbar-Galaxie? Begleitet Keks und Angel ins All und macht euch auf, gemeinsam mit ihnen den Kosmos zu erkunden – ein großer Spaß für neugierige Weltraumforscher!
Die Live-Show „Mit Keks in den Kosmos“ richtet sich besonders an Kita-, Hort- und Grundschulkinder.
Tag der kleinen Forscher
Der Tag der kleinen Forscher ist ein bundesweiter Mitmachtag. Er widmet sich sich jedes Jahr einem anderen spannenden Thema aus den sogenannten MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.
Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich besonders in den MINT-Bereichen und unterstützt entsprechende Bildungsangebote. Auch Projekte der Nachhaltigkeit sind in den letzten Jahren immer weiter in den Fokus gerückt. Das Ziel dabei ist, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen.
Unsere Veranstaltungen zum Tag der kleinen Forscher am Planetarium Kanena werden von der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ in Kooperation mit der Gesellschaft Deutschsprachiger Planetarien unterstützt und gefördert.
Die Nordic Folk Band VARGSÅNG und die Astronomische Station Johannes Kepler Kanena e.V. laden herzlich ein zum „SternenKlangStündchen“. Genießen Sie nordische Folkmusik und lehnen Sie sich zurück bei spannenden Geschichten rund um unseren Sternenhimmel.
Kosten: Die Veranstaltung ist kostenlos. Um Spenden wird gebeten!
Unsere Sternkarte zeigt den gestirnten Himmel für 23 Uhr Sommerzeit. Dann wird der Sternenhimmel von den Frühlingssternbildern beherrscht. Genau in Südrichtung findet man jetzt das Sternbild Löwe, dessen Figur in der Tat an eine liegende Raubkatze erinnert. In südöstlicher Richtung sorgen zwei Lichter für Aufmerksamkeit: Spica, Hauptstern der Jungfrau, und höher am Himmel der orange Arktur im Sternbild Bootes. Arktur, Spica und Regulus spannen das sogenannte Frühlingsdreieck auf.
Der Große Wagen (ein Teil des Sternbildes Großer Bär) ist jetzt senkrecht über unseren Köpfen zu finden. Zwischen ihm und dem Löwen haben nur die unscheinbaren Sternbilder Kleiner Löwe, Jagdhunde und das Haar der Berenike ihren Platz. Ähnlich verhält es sich mit dem Gebiet zwischen Löwe und Horizont: Hier schlängelt sich die lichtschwache Wasserschlange, der Sextant tritt kaum hervor, meist kann man nur Becher und Rabe aufgrund der prägnanten Formen erkennen.
Sternkarte – April 2022 (VdS)
Die Planeten im April 2022
Merkur schwingt sich Ende April zu seiner besten Abendsichtbarkeit des Jahres auf. Ab der Monatsmitte kann man ihn gegen 21 Uhr MESZ aufsuchen, um den 23.4. bieten sich in der Zeit um 21:30 Uhr die besten Sichtbarkeitsbedingungen. Erfahrene Beobachter können Merkur bis Anfang Mai am Abendhimmel verfolgen.
Venus ist auch im April der hellste Planet am östlichen Morgenhimmel, aber nicht der einzige. Rechts von ihr stehen Mars und Saturn, der Abstand zur Venus nimmt im Laufe des Monats deutlich zu. Ende April/Anfang Mai wird Venus nah an Jupiter vorbeiziehen.
Mars wird am Morgenhimmel zunehmend besser sichtbar. Am 5.4. läuft er knapp unterhalb von Saturn vorbei und am 25./26.4. steht der Mond unter den beiden Planeten.
Jupiter entfernt sich am Himmel wieder deutlich von der Sonne, der Riesenplanet taucht auch über dem östlichen Morgenhorizont auf. Am 30.4. treffen Jupiter und Venus in nur 15 Bogenminuten (eine halbe Vollmondbreite) Abstand aufeinander.
Saturn führt die morgendliche Planetenparade an. Am 5.4. steht Mars nur 19 Bogenminuten von Saturn entfernt.
Uranus ist nur in den ersten Apriltagen noch am Abendhimmel aufzufinden. Am 3.4. steht die schmale Sichel des zunehmenden Mondes in knapp einem Grad Abstand unterhalb von Uranus.
Neptun stand Mitte März zusammen mit der Sonne am Taghimmel und taucht im April nachts noch nicht wieder auf.
(Quelle: Vereinigung der Sternfreunde e.V.: sternfreunde.de)
Der Sternenhimmel im März bildet den Übergang von den Winter- zu den Frühlingssternbildern. Abends kann man sich noch an den funkelnden Sternen von Orion, Großer Hund, Kleiner Hund, Zwillinge, Fuhrmann und Stier erfreuen. Um Mitternacht haben sie dann den Frühlingssternbildern rund um den Löwen Platz gemacht. Zwischen den Zwillingen und dem Löwen fällt das Tierkreissternbild Krebs kaum auf. Bei klarem Himmel und fernab störender Lichter wird man mitten im Krebs einen Nebelfleck entdecken: den offenen Sternhaufen Praesepe, die Krippe. Steil über uns findet man jetzt den Großen Bären, dessen sieben hellste Sterne die bekannte Figur des Großen Wagens bilden.
In Südostrichtung erhebt sich Spica im Sternbild Jungfrau über den Horizont. Weiter nordöstlich funkelt der orange Arktur im Sternbild Bootes. Über dem Südhorizont schlängelt sich jetzt der vordere Teil des ausgedehnten Sternbilds Wasserschlange; bei nicht so klarem Himmel wird man allenfalls ihren hellsten Stern Alphard sehen können – sein Name bedeutet nicht ganz zufällig „der Einsame“. Das kleine Sternbild Rabe hat sich gerade über den Horizont geschoben. Obwohl es nur aus schwächeren Sternen besteht, ist es aufgrund seiner kompakten Figur gut zu erkennen.
Sternkarte – März 2022 (VdS)
Die Planeten im März 2022
Merkur ist im März nicht am dunklen Firmament zu sehen.
Venus bleibt weiterhin Morgenstern. Sie erreicht am 20.3. ihren größten Winkelabstand von der Sonne und erscheint im Teleskop wie ein kleiner Halbmond.
Mars befindet sich den ganzen März ein wenig unterhalb von Venus, der rote Planet ist aber deutlich lichtschwächer.
Jupiter erlangt am 5.3. seine Konjunktion mit der Sonne, steht somit mit ihr am Taghimmel.
Saturn zeigt sich Ende März wieder am Morgenhimmel und ist dann nicht weit von Venus und Mars entfernt, die ihn Ende März/Anfang April überholen. Am 28. März ergibt sich zusammen mit der schmalen Sichel des abnehmenden Mondes ein himmlisches Quartett, allerdings steht der Mond noch tiefer als die Planeten.
Uranus zieht weiterhin im Widder seine Bahn, ist abends aber nur noch für wenige Stunden zu sehen.
Neptun nimmt am 13.3. seine Konjunktionsstellung mit der Sonne ein, der ferne Planet bleibt unbeobachtbar.
(Quelle: Vereinigung der Sternfreunde e.V.: sternfreunde.de)
In den Abendstunden des Februar funkelt der Sternenhimmel ordentlich: Die Wintersternbilder rund um den Himmelsjäger Orion sind berühmt für ihre hellen Sterne. Um 22 Uhr (diesen Anblick zeigt die Sternkarte) sind diese Sternbilder bereits über den Meridian gezogen. Unter dem Orion flackert mit Sirius im Großen Hund der hellste Stern des gesamten Himmels. Über dem Orion findet man rechts den Stier mit seinem Hauptstern Aldebaran, noch höher am Himmel den Fuhrmann mit der gelblichen Capella und links oberhalb des Orion die Zwillinge mit den beiden hellen Sternen Castor und Pollux. Unterhalb der Zwillinge leuchtet mit Prokyon der hellste Stern im Kleinen Hund.
Am Osthimmel machen bereits die Frühlingssternbilder auf sich aufmerksam. Der Löwe mit seinem Hauptstern Regulus ist schon vollständig aufgegangen. Unter ihm leuchtet ein einsamer Stern: Alphard in der Wasserschlange. Die Jungfrau geht erst nach Mitternacht vollständig auf.
Sternkarte – Februar 2022 (VdS)
Die Planeten im Februar 2022
Merkur war Anfang Januar am Abendhimmel zu sehen, dreht nun seine Runde um die Sonne und taucht ab Mitte Februar tief am morgendlichen Südosthimmel auf – sichtbar aber nur von Gegenden südlich 48 Grad nördlicher Breite.
Venus strahlt als Morgenstern über dem südöstlichen Horizont, bereits am 12.2. leuchtet sie mit größter Helligkeit. Im Fernglas oder Fernrohr kann man ihre Sichelgestalt erkennen.
Mars wandert durch den Schützen, der rote Planet ist am Morgenhimmel zu sehen. Über ihm leuchtet die deutlich hellere Venus.
Jupiter versinkt nun zunehmend in der Abenddämmerung und wird zur Monatsmitte unsichtbar.
Saturn zieht zusammen mit der Sonne über den Himmel und ist somit nachts nicht zu sehen.
Uranus im Widder geht jetzt vor Mitternacht unter, kann in der ersten Nachthälfte aber noch beobachtet werden. Am 7.2. zieht der zunehmende Halbmond an Uranus vorbei.
Neptun beendet seine Beobachtungsperiode, er verabschiedet sich am Abendhimmel.
(Quelle: Vereinigung der Sternfreunde e.V.: sternfreunde.de)