Der Rosettennebel

ist doppelt so groß wie der Vollmond. Aber so lichtschwach, dass man ihn selbst mit einem starken Fernglas nicht sehen kann. Er befindet sich im Sternbild Einhorn links vom Orion. Dieses Bild entstand durch Addition von 60 Einzelaufnahmen mit jeweils einer Minute Belichtungszeit mit einem Refraktor mit 450 mm Brennweite. Und Nachbearbeitung mit Photoshop.

Der Andromedanebel

ist das am weitesten entfernte Objekt, das man mit bloßem Auge sehen kann. Die Entfernung beträgt 2,5 Millionen Lichtjahre. Er steht gegen 20 Uhr fast im Zenit und ist mit bloßem Auge gut zu erkennen. Außerdem sind auf dem Foto die beiden zum Andromedanebel gehörenden Zwerggalaxien M 32 und M 105 zu erkennen. Die Originalaufnahme wurde 2 Minuten mit einem kurzbrennweitigen Refraktor belichtet. Nach nochmals 2 Minuten Einsatz eines Dunstfilters und der Tonwertkorrektur entstand das Vorzeigefoto.

Merkurtransit

Merkurtransit 2019

Diese Fotos entstanden zwischen 14:40 und 15:40 Uhr innerhalb einer großen Wolkenlücke. Merkur wandert von links nach rechts über die Sonnenscheibe.
Der nächste Transit findet erst am 13.11.2032 statt.
Die Fotos wurden mit einem Celestron 8 und einer Canon 6D aufgenommen.

Der Hantelnebel M 27

ist ein planetarischer Nebel im Sternbild Füchslein, das sich mitten im Sommerdreieck befindet. Gegen 21 Uhr befindet sich das Füchslein genau im Süden etwa 40° hoch. Der Hantelnebel ist ungefähr 1000 Lichtjahre entfernt und mehrere 10 000 Jahre alt. Mit einem Fernglas ist er kaum zu sehen. Um ihn so zu sehen, benötigt man ein größeres Teleskop. Dieses Foto entstand mit einem Celestron 8 und wurde 30 Sekunden belichtet.
Die Bezeichnung planetarischer Nebel ist irritierend. Sie hat nichts mit Planeten zu tun. In früheren, nicht so leistungsfähigen Teleskopen sahen diese flächenhaften Objekte Planetenscheiben ähnlich. Sie entstehen, wenn Rote Riesen in ihrem Endstadium große Mengen an Masse abgeben.