Der Orionnebel

ist wohl eines der schönsten Deep-Sky-Objekte.
Gegen 22 Uhr kann man ihn mit bloßem Auge dicht über dem Horizont im Sternbild Orion sehen. Aber erst im Teleskop kann man feinere Strukturen erkennen.
Er hat den doppelten Vollmonddurchmesser und ist ungefähr 1300 Lichtjahre entfernt. Der Orionnebel besteht hauptsächlich aus Wasserstoff und wird durch den hellsten Stern im Zentrum zum Leuchten angeregt.
Diese Aufnahme vom 17.11.2018 wurde 10 Minuten belichtet.

Die Venus

zwischen 21:30 und 22:00 Uhr.
Dieses Bild entstand durch das Überlagern von 6 Einzelaufnahmen, die im 5 min Abstand aufgenommen wurden.

Das Sommerdreieck

ist jetzt gegen 23 Uhr hoch am Südosthimmel zu sehen.
Schwach zieht sich die Milchstraße von links oben nach rechts unten durch das Sommerdreieck.
Die Abschattung am unteren Bildrand entstand durch das Teleskop.

 

Barnards Pfeilstern

Barnards Pfeilstern ist etwas besonderes. Er ist der Stern mit der größten bekannten Eigenbewegung. Er legt die Strecke, die dem Vollmonddurchmesser entspricht, in nur 180 Jahren zurück. Das kann man zwar nicht mit bloßem Auge erkennen. Fotografiert man ihn aber über Jahre hinweg und vergleicht diese Aufnahmen, kann man die Bewegung durchaus erkennen. Dieses Bild entstand durch Übereinanderlegen von 4 Aufnahmen aus den Jahren 2012, 2014, 2016 und 2018. Barnards Pfeilstern ist mit bloßem Auge nicht zu sehen. In kleinen Teleskopen erschein er als orangefarbener Stern im Sternbild Schlangenträger. Nach dem Dreifachsystem um Alpha Centauri ist er mit 6 Lichtjahren Entfernung der viertnächste Stern.