Der Orionnebel

ist wohl eines der schönsten Deep-Sky-Objekte.
Gegen 22 Uhr kann man ihn mit bloßem Auge dicht über dem Horizont im Sternbild Orion sehen. Aber erst im Teleskop kann man feinere Strukturen erkennen.
Er hat den doppelten Vollmonddurchmesser und ist ungefähr 1300 Lichtjahre entfernt. Der Orionnebel besteht hauptsächlich aus Wasserstoff und wird durch den hellsten Stern im Zentrum zum Leuchten angeregt.
Diese Aufnahme vom 17.11.2018 wurde 10 Minuten belichtet.

55 Jahre Planetarium Kanena

Am 29. September feierten wir das 55-jährige Bestehen des Planetariums in Kanena. Viele Besucher waren unserem Aufruf gefolgt und kamen an diesem sonnigen Nachmittag zum Planetarium.
Von 14 bis 19 Uhr stellten wir das Planetarium, den Sternenhimmel und die Geschichte der Raumfahrt in Vorträgen vor. Ab 14 Uhr fand auf der Wiese vor dem Planetarium außerdem eine Teleskopparade statt.

14:00 – 14:45 Uhr: Begrüßung und Festrede
(Detlef Fliege und Torsten Klepzig)
15:00 – 15:45 Uhr: Die Geschichte der Raumfahrt
(Herr Dr. Erdmann)
16:00 – 16:45 Uhr: Der Sternenhimmel Namibias
(Bernd Schmidt)
17:00 – 17:45 Uhr: Der Sternenhimmel 1963 und 2018
(Detlef Fliege und Keks)
18:00 – 18:45 Uhr: Astrofotografische Wanderung über
den Sternenhimmel
(Vereinsmitglieder)

Bei klarem Wetter konnte die Sonne beobachtet werden. Nach den Vorträgen ab 19 Uhr gab es eine Führung über den echten Sternenhimmel. Albireo, Saturn und der Kugelsternhaufen M 13 waren lohnende Objekte.

Wir bedanken uns für das große Interesse, die rege Teilnahme an unserem Programm und die Spenden!

Die Venus

zwischen 21:30 und 22:00 Uhr.
Dieses Bild entstand durch das Überlagern von 6 Einzelaufnahmen, die im 5 min Abstand aufgenommen wurden.

Das Sommerdreieck

ist jetzt gegen 23 Uhr hoch am Südosthimmel zu sehen.
Schwach zieht sich die Milchstraße von links oben nach rechts unten durch das Sommerdreieck.
Die Abschattung am unteren Bildrand entstand durch das Teleskop.

 

Barnards Pfeilstern

Barnards Pfeilstern ist etwas besonderes. Er ist der Stern mit der größten bekannten Eigenbewegung. Er legt die Strecke, die dem Vollmonddurchmesser entspricht, in nur 180 Jahren zurück. Das kann man zwar nicht mit bloßem Auge erkennen. Fotografiert man ihn aber über Jahre hinweg und vergleicht diese Aufnahmen, kann man die Bewegung durchaus erkennen. Dieses Bild entstand durch Übereinanderlegen von 4 Aufnahmen aus den Jahren 2012, 2014, 2016 und 2018. Barnards Pfeilstern ist mit bloßem Auge nicht zu sehen. In kleinen Teleskopen erschein er als orangefarbener Stern im Sternbild Schlangenträger. Nach dem Dreifachsystem um Alpha Centauri ist er mit 6 Lichtjahren Entfernung der viertnächste Stern.

Tag der Astronomie 2018

Am 24.03.2018 fand der bundesweite Tag der Astronomie statt. Die astronomische Station Johannes Kepler e.V. organisierte gemeinsam mit der Gesellschaft für astronomische Bildung e.V. Vorträge und Beobachtungen zum Thema „Das geheime Leben der Sterne“. Bei klarem Himmel konnten die Besucher ab 15 Uhr die Sonne und den zunehmenden Halbmond beobachten. Sonnenflecken waren nicht zu sehen, dafür aber zwei Eruptionen am Sonnenrand.

In den Vorträgen lernten die Besucher Wissenswertes über das geheime Leben der Sterne. Beispielsweise wurde in einem Vortrag erklärt, wie man mithilfe des Hertzsprung-Russell-Diagramms die Entwicklung der Sterne verstehen kann. In einem weiteren Vortrag gab es Beobachtungstipps zur Sonne. Außerdem wurden Doppel- und Mehrfachsternsysteme vorgestellt.

Zu jeder vollen Stunde zeigten die Vereinsmitglieder im Planetarium den aktuellen Sternenhimmel. Die Referenten informierten die Besucher  hier ebenfalls über Sagen und Mythen der Sternbilder.

Wir freuen uns über die rege Beteiligung und werden auch im nächsten Jahr zum bundesweiten Tag der Astronomie wieder zu Veranstaltungen im Planetarium Kanena einladen.